10.4.2017 Germaringen/Ostallgäu. Obwohl ein Kleintransportes aufgrund Unachtsamkeit des Fahrers während der B12 auf die Seite kippte und über die Gegenfahrbahn rutschte, kam es zu keinen Personenschäden.

Der Fahrer befand sich zwischen Jengen und Germaringen auf der Bundesstraße 12, als er aus Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn abkam und auf die Leitplanke geriet. Dadurch stürzte das Fahrzeug auf die Fahrerseite und schlitterte so über die Gegenfahrspur, auf der sich zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise kein Gegenverkehr befand.

Dort durchbrach der seitlich rutschende Kleintransporter die Leitplanke und den Wildschutzzaun neben der Fahrbahn, und riss einen etwa zehn Zentimeter dicken Baum um. Der 48-jährige Fahrer konnte von hinzukommenden Ersthelfern aus dem Kleintransporter geborgen werden; er blieb unverletzt und musste nicht durch den alarmierten Rettungsdienst behandelt werden.

Auch die Feuerwehren Germaringen und Ketterschwang, sowie die Straßenmeisterei Marktoberdorf waren im Einsatz. Sie sicherten die Unfallstelle ab und reinigten die Fahrbahn. Das zunächst angenommene Auslaufen von Dieselkraftstoff bestätigte sich nicht. Durch die Beamten der Polizei Buchloe wurde der Unfall aufgenommen.

Der entstandene Gesamtschaden wird auf über 40.000 Euro geschätzt. Neben den Leitplanken, dem Baum und dem Wildschutzzaun wurden auch Verkehrsschilder beschädigt. Der Kleintransporter musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Es kam zu geringer Verkehrsbehinderung.

(PP Schwaben Süd/West, 17.30 Uhr)

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