13.4.2017 Lindau. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kontrollierten die Lindauer Schleierfahnder unterstützt von den Kollegen des Einsatzzugs Kempten am Autobahnzubringer zur A 96.

In die Kontrolle fuhr nach kurzer Zeit ein 29-jähriger Deutscher mit seinem Pkw. Zurzeit lebt er in der Schweiz und zeigte den Beamten auch einen schweizerischen Führerschein vor.

Die Überprüfung seiner Daten ergab jedoch, dass ihm in Deutschland die Fahrerlaubnis entzogen worden war und ihm der Gebrauch des eidgenössischen Führerscheins von Amts wegen versagt wurde. Die Beamten beendeten die Fahrt des Mannes und stellten hierzu den Pkw-Schlüssel sicher.

Kurze Zeit später wurde ein 44-jähriger Deutscher angehalten und überprüft. Aus dem Wagen schlug den Beamten starker Marihuanageruch entgegen. Bei der weiteren Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer offensichtlich unter Drogeneinfluss stand. Die Durchsuchung des Wagens förderte ca. 4 Gramm Marihuana und ca. 1,5 Gramm Amphetamin zu Tage.

Die Polizei stellte die Betäubungsmittel sicher und veranlasste eine Blutentnahme bei dem Pkw-Lenker. Ihn erwarten nun Verfahren wegen Besitz von Betäubungsmitteln und dem Führen eines Kfz unter Drogeneinwirkung. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und die Autoschlüssel sichergestellt.

Bereits am Mittwochnachmittag wurde ein Autofahrer in der Bregenzer Straße unmittelbar nach der Einreise aus Österreich unter Drogen am Steuer festgestellt. Bei dem 33 Jahre alten Slowaken wurden bei der Kontrolle drogentypische Anzeichen festgestellt.

Ein durchgeführter Schnelltest bestätigte die Vermutung der Polizei. Auch in diesem Fall musste der Verkehrsteilnehmer die Fahrt beenden und die Pkw-Schlüssel bei der Polizei lassen. Den Mann erwarten nun eine empfindliche Geldbuße und ein mehrmonatiges Fahrverbot in Deutschland.

(Polizeiinspektion Fahndung Lindau)