16.11.2021 Lindau (Bodensee). Am Montagvormittag versuchte ein 69-jähriger Bootseigentümer seine Segeljacht aus dem Lindauer BSB-Hafen nach Gohren in den dortigen Segelhafen zu überführen, um das Boot dort auszuwassern.

Er nahm jedoch verbotswidrig eine Abkürzung, ohne das Schlagwerk vor der Hafeneinfahrt zu umfahren.

Aufgrund des Wasserstandes fuhr sich das Boot im Bereich des Seezeichens 64 fest und konnte nicht mehr aus eigener Kraft freifahren.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

Die Lindauer Wasserschutzpolizei verständigte das Arbeitsboot des Wasserwirtschaftsamtes. Dieses konnte dann das Segelboot aus dem Niedrigwasser herausziehen.

Anschließend wurde das Boot wie geplant nach Gohren gebracht.

Nach dem Auswassern konnte kein Schaden am Rumpf festgestellt werden.

Die Wasserschutzpolizei weist ausdrücklich nochmals darauf hin, die bestehenden Verbotszonen zu beachten, damit solche Situationen erst gar nicht entstehen können.

(WSP-Gruppe PI Lindau)