20.10.2020. Am Montagabend kam es innerhalb von zehn Minuten zu drei Wildunfällen.

Zunächst fuhr kurz nach 10:00 Uhr ein 48-Jähriger mit seinem Pkw von Holzhausen nach Kleinkitzighofen, als ihm auf Höhe der Fischzucht ein Reh ins Auto lief. Der Sachschaden beträgt hier 2.000 Euro.

Kurz darauf fuhr ein 58-jähriger Türkheimer mit seinem Auto von Kleinkitzighofen nach Buchloe. Auf dem Weg touchierte er ein Reh, welches aber weiter lief. Hier wurde der Jagdpächter zur Nachsuche verständigt.

Fünf Minuten später fuhr ein 38-Jähriger von Lamerdingen aus nach Kleinkitzighofen. Auch ihm lief ein Reh ins Auto, das nach dem Zusammenstoß aber noch lebte. Es musste vom Jagdpächter erlöst werden, der von der Polizei verständigt wurde. Der Schaden am Auto beträgt 1.500 Euro.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass Verkehrsteilnehmer nach dem Jagdrecht verpflichtet ist, einen Wildunfall unverzüglich dem Revierinhaber oder der Polizei anzuzeigen.

Sollte das Wild als Hindernis auf der Straße liegen besteht nach der Straßenverkehrsordnung die Pflicht, das Tier zur Seite zu ziehen und sollte dies nicht möglich sein, die Unfallstelle entsprechend abzusichern.

(PI Buchloe)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)