30.4.2017 Tirol. Am 29.4.2017 wurden im Laufe des Tages insgesamt vier Lawinenabgänge im Bereich des Stubaier Gletschers angezeigt:

Bei der 1. Meldung handelte es sich um den Sturz eines Schiläufers, bei dem gleichzeitig sein Airbag ausgelöst wurde. Der Schifahrer wurde nicht verletzt. Nach diesem Sturz erfolgte durch bislang unbekannte Schiläufer die fälschliche Meldung über einen Lawinenabgang.

Bei der 2. und 3. Meldung handelte es sich um zwei unterschiedliche Lawinenabgänge (Schneebretter) im Bereich der Schiroute „Wilde Grube“, welche für sämtliche Wintersportler gesperrt gewesen wäre. Es wurden dabei keine Personen verschüttet. Die beteiligten Wintersportler konnten nicht mehr angetroffen werden.

Bei der 4. Meldung kam es zu einem Lawinenabgang im Bereich des sogenannten „Aperen Pfaff“ am Stubaier Gletscher. Dort konnte eine Verschüttung von zwei Snowboardern zunächst nicht ausgeschlossen werden, weshalb die örtliche Bergrettung mit 12 Mann mittels drei Hubschraubern zum Lawinenkegel geflogen wurde.

An der Suche beteiligten sich auch zwei Lawinenhunde und die Pistenrettung. Die Suche wurde schlussendlich ergebnislos abgebrochen, nachdem keine Hinweise auf eine Verschüttung erhoben werden konnten.
Durch die Lawinen waren keine Schipisten betroffen.