3.12.2013 Lindau. Lediglich mit Sachschaden endete ein Brand im Lindauer Klärwerk am Dienstagvormittag.

Kurz nach 09:30 Uhr wurde über die Integrierte Leitstelle eine unklare Rauchentwicklung im Keller eines Betriebsgebäudes des Lindauer Klärwerks bekannt. Da laut der Erstmitteilung auch die Gefahr bestand, dass bei dem Vorfall ein Behälter mit Gefahrgut involviert sein könnte, eilten zahlreiche Einsatzkräfte zu dem Einsatzort.

Recht schnell stellte sich vor Ort heraus, dass die Rauchentwicklung von dem technischen Defekt eines Heizstabes einer Luftwaschanlage herrührte. Mehreren Beschäftigten sowie Mitarbeitern einer Wartungsfirma gelang es den Brand schnell zu löschen und anschließend das Gebäude zu verlassen.

Da sich laut der Angaben der fünf Personen die nach derzeitigem Kenntnisstand alle unverletzt blieben ein 200 l Fass mit verdünnter Schwefelsäure in unmittelbarer Nähe der defekten Anlage befand, konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einem Austritt der Chemikalie gekommen war. Eine Überprüfung durch die Atemschutzträger der Feuerwehr ergab, dass das Fass unversehrt war.

Eine Messung bezüglich ausgetretener Schadstoffe durch den Gefahrguttrupp der Feuerwehr Weiler verlief ohne Feststellungen. Die Sperrung der Robert Bosch Str. konnte gegen 10:45 Uhr wieder aufgehoben werden. Der Schaden an der Luftwaschanlage wird nach erster Einschätzung auf 10.000 Euro geschätzt. Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Einsatz.

(PP Schwaben Süd/West, 13:00 Uhr, OwC)