4.12.2013 Oberstdorf/Oberallgäu. Ein davongelaufenes Kleinkind beschäftigte am Mittwochvormittag die Polizei in Oberstdorf.

Kurz vor 08 Uhr teilte eine Frau der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West über Notruf mit, dass sie soeben ein zwei- bis dreijähriges Kind im Schlafanzug im Bereich des Ortszentrums entdeckt hätte, was schrecklich frieren würde.

Da das Mädchen lediglich seinen Vornamen nennen konnte, war es im ersten Moment nicht möglich die Adresse der Eltern festzustellen. Die Mitteilerin, die in einem sozialen Beruf tätig ist, bot daher an sich um das Kind zu kümmern, bis die Erziehungsberechtigten festgestellt werden können. Noch während die Ermittlungen zur möglichen Herkunft der kleinen Ausreißerin liefen, meldete sich die Oma des Kindes, die ihre 3-jährige Enkelin als vermisst meldete.

Aufgrund dieser Mitteilung konnte das kleine Mädchen, welches rund 400m zu Fuß im Schlafanzug zurückgelegt hatte, bereits 20 Minuten später wieder in die Obhut der erleichterten Oma übergeben werden.

Die hierfür erforderliche Fahrt mit dem Polizeiauto bereitetet der kleinen Ausreißerin allerdings keine große Freude – da sie mit den Beamten alleine nicht mitfahren wollte, wurde sie von der Finderin zusätzlich bis nach Hause begleitet.

(PP Schwaben Süd/West, 08:45 Uhr, OwC)