5.6.2021 Memmingen. In den Abendstunden des Freitags, 4.6.2021, gingen über Notruf Meldungen über starken Gasgeruch im Bereich der Justizvollzugsanstalt in Memmingen ein.

Zunächst konnte auch durch die Einsatzkräfte vor Ort der Gasgeruch wahrgenommen werden.

Die Feuerwehr suchte den Bereich um die JVA mit einem entsprechenden Messgerät ab. Vorsorglich wurden die Zufahrtstraßen zur JVA gesperrt.

Für den Fall eines tatsächlichen größeren Gasaustritts befanden sich diverse Einsatzkräfte auf Anfahrt. Die durch die Feuerwehr durchgeführte Absuche verlief jedoch ohne Ergebnisse.

Nach einiger Zeit konnte auch keine relevante Gaskonzentration mehr gemessen werden.

Im Laufe der Ermittlungen vor Ort stellte sich als Verursacher ein Gastank auf dem Gelände der Gaswerke – unweit der JVA – heraus.

Technisch bedingt öffnete sich bei Überdruck kurzzeitig ein Ablassventil, was dazu führte, dass eine geringe Gasmenge austrat, um den Druck zu normalisieren. Diese Menge war gering und unbedenklich, allerdings aufgrund des beigemengten Geruchsstoffs im Nahbereich deutlich wahrnehmbar.

Nachdem in diesem Fall auch eine Störung ausgeschlossen werden konnte, wurden die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei wieder aus dem Einsatz entlassen

(PI Memmingen)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)