9.12.2020 Lindau. Am gestrigen Dienstag führte die Lindauer Grenzpolizei eine Kontrollstelle auf der B31 in Richtung Friedrichshafen durch. Über die Mittagsstunden stellten die Beamten einige Fahndungstreffer sowie Straftaten fest.

So trafen die Fahnder bei der Kontrolle eines in Italien zugelassenen Transporters einen 43-jährigen Albaner mit seinem 15-jährigen Sohn an. Bei der ausländerrechtlichen Überprüfung stellte sich heraus, dass der Reisepass des Vaters sowie der des Sohnes keine Gültigkeit mehr besaßen. Beide Personen erhielten eine Anzeige nach dem Aufenthaltsgesetz.

Die fahrerlaubnisrechtliche Überprüfung eines 39 Jahre alten Bosniers hatte zur Folge, dass er seinen Pkw an der Kontrollörtlichkeit stehen lassen musste. Gegen ihn lag ein bereits rechtskräftiges Fahrverbot von einem Monat vor. Die Beamten behielten den Führerschein vor Ort ein. Der Mann erhält ebenfalls eine Strafanzeige.

Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung über die gesamte Einsatzdauer verbuchten die Einsatzkräfte zudem zahlreiche Fahndungsnotierungen für Personen, Pkw und Identitätsdokumente.

Ebenso hatten die Grenzpolizisten ein Auge auf die Verkehrssicherheit. Die Beamten stellten ein nicht gesichertes Kleinkind auf der Rückbank eines Pkw fest und unterbanden daher vorerst die Weiterfahrt. Die verantwortliche 30-jährige Mutter erhielt eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige.

(GPI Lindau)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)