10.12.2013 Bergheim/Salzburg. Am 9. Dezember 2013 wurden fünf Mitarbeiter eines Bergheimer Betriebes, die sich zu dieser Zeit im Sozialraum aufhielten, durch einen lauten Knall in der Fabrikationshalle aufmerksam.

Die Männer begaben sich in die Halle und stellten fest, dass sich im Produktionsbereich ein Feuer entzündet hatte. Mit Feuerlöschern konnte der Brandherd gelöscht werden.

Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Bergheim überwachte die Brandstelle, belüftete im Anschluss die Fabrikationshalle und führte die Aufräumungsarbeiten durch. Die fünf Mitarbeiter wurden durch das Rote Kreuz zu einer Routineuntersuchung in das Landeskrankenhaus Salzburg gebracht.

Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Bei der zusammen mit der Feuerwehr durchgeführten Brandursachenermittlung wurde festgestellt, dass im Umkreis der Brandstelle keine leicht entflammbaren oder entzündlichen Stoffe gelagert waren.

Die Brandstelle selbst bestand aus einem Holzregal in dem Eisenteile zur Betonfertigteilherstellung gelagert waren. Durch den Brand wurden ca. 2 Meter davon beschädigt. Den Knall, durch den die Mitarbeiter auf den Brand aufmerksam wurden, dürfte eine aufgrund des Brandes explodierte Farbspraydose verursacht haben.

An der Brandstelle konnten keine Anzeichen für Brandbeschleuniger festgestellt werden. Der Brand dürfte langsam entstanden sein (Glimmbrand). Der durch den Brand entstandene Sachschaden zum Nachteil des Unternehmens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Er dürfte sich aber, laut ersten Angaben des stellvertretenden Betriebsleiters, eher gering und durch eine Versicherung gedeckt sein.