10.12.2013 Aching/Oberösterreich. Unfall mit Zug: Mutter und Tochter getötet – 9-Jährige schwer verletzt

Am 9. Dezember 2013 wurden eine 29-jährige deutsche Staatsbürgerin und ihre 11-jährige Tochter bei einem Verkehrsunfall auf einem unbeschrankten Bahnübergang tödlich verletzt. Die 9-jährige Tochter, die im Fond des Autos saß, wurde schwer verletzt und in ein Linzer Krankenhaus eingeliefert.

Um 18:40 Uhr lenkte die 29-Jährige ihren PKW auf der Achinger Gemeindestraße in St. Peter am Hart Richtung Aching. Zur gleichen Zeit näherte sich ein Güterzug aus Richtung Salzburg. Aus bislang unbekannter Ursache kam es im Bereich des unbeschrankten Bahnübergangs Aching zum Zusammenstoß mit dem PKW und dem herannahenden Güterzug.

Trotz der vor dem Zusammenstoß abgegebenen Hup – und Lichtsignale des Lokführers und einer sofort eingeleiteten Notbremsung, wurde der PKW erfasst und vom Güterzug ca. 600 Meter auf dem Gleiskörper mitgeschliffen und völlig zerstört.

Der alarmierte Notarzt konnte beim Eintreffen an der Unfallstelle bei der Mutter und der 11-Jährigen nur noch den Tod feststellen. Im Beisein des KIT Braunau wurde der Vater über den Verkehrsunfall verständigt.

Das verunfallte Fahrzeug wurde von den Feuerwehren St. Peter, Aching und Burgkirchen geborgen, welche mit fünf Fahrzeugen und 40 Mann vor Ort waren. Die Bahnstrecke Braunau – Salzburg war aufgrund von Bergungsarbeiten für die Dauer von vier Stunden gesperrt.