24.4.2021 Landkreis Oberallgäu. Seit heute, 24.4.2021, ist die „Bundesnotbremse“ in Kraft. Im Landkreis Oberallgäu liegt der 7-Tage-Indizenzwert seit Anfang April 2021 über 100.

Nach den aktuellen Bestimmungen der 12. BayIfSMV in der Fassung vom 22.4.2021 ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe untersagt.

Ausgenommen sind

der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung,

Lieferdienste,

Getränkemärkte,

Reformhäuser,

Babyfachmärkte,

Apotheken,

Sanitätshäuser,

Drogerien,

Optiker,

Hörgeräteakustiker,

Tankstellen,

Kfz-Werkstätten,

Fahrradwerkstätten,

Banken und Sparkassen,

Pfandleihhäuser,

Filialen des Brief- und Versandhandels,

Reinigungen und Wachsalons,

der Verkauf von Presseartikeln,

Versicherungsbüros,

Tierbedarf und Futtermittel sowie der Großhandel.

Der Verkauf von Waren, die über das übliche Sortiment des jeweiligen Geschäfts hinausgehen, ist untersagt.

Nachdem die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Oberallgäu und in der Stadt Kempten jeweils über 150 liegt, ist nur noch „Click & Collect“ möglich, nicht mehr „Click & meet“.

Für zulässigerweise geöffnete Betriebe und den Großhandel gilt:

Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann.

Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 m2 für die ersten 800 m2 der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 40m2 für den 800 m2 übersteigenden Teil der Verkaufsfläche.

In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.

Der Betreiber hat für den Kundenverkehr ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Für Einkaufszentren gilt ferner, dass sich die zugelassene Höchstzahl an Kunden nach der Gesamtfläche des Einkaufszentrums bemisst und das Schutz- und Hygienekonzept die gesamten Kundenströme des Einkaufszentrums berücksichtigen muss.