28.4.2017 Landkreis Unterallgäu. Wie bleiben ältere Menschen lange fit und was kann man vor Ort für die Gesundheit der Senioren tun? Mit diesem Thema setzten sich die Seniorenbeauftragten der Unterallgäuer Gemeinden bei einem Klausurtag zum Thema Prävention auseinander.

Die Tagung fand in der Turn- und Festhalle in Heimertingen statt. Sie wurde von Seniorenkonzept-Koordinator Hubert Plepla vom Landratsamt mit Unterstützung der Gemeinde und des Seniorenvereins Heimertingen organisiert.

Anne von Laufenberg-Beermann von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BASGO) erläuterte, wie man die Gesundheit älterer Menschen fördern kann. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und soziale Teilhabe helfen nach ihren Worten, bis ins hohe Alter fit zu bleiben.

Zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen könne man durch Angebote wie Mittagstische oder gemeinsames Einkaufen und Kochen. Um die älteren Menschen in Bewegung zu bringen, eigneten sich Spaziergehgruppen oder Angebote wie Gymnastik, Wandern oder Rückenschulungen. Die soziale Teilhabe in einer Gemeinde fördern laut der Referentin Seniorentreffs, Besuchsdienste oder kulturelle Veranstaltungen.

So appellierte Anne von Laufenberg-Beermann an die Seniorenbeauftragten, Potenziale in den Kommunen zu aktivieren und Angebote zur Prävention zu entwickeln. Denn damit können man nicht nur das Wohlbefinden älterer Menschen steigern, sondern auch dafür sorgen, dass diese weiterhin selbständig sind und ihre Leistungsfähigkeit erhalten bleibt.

In Gruppen erarbeiteten die Seniorenbeauftragten im Anschluss, welche Angebote es bereits gibt, wo Handlungsbedarf besteht und was man konkret tun kann. Dazu entwickelten sie für ihre Gemeinde einen Strategieplan, wie sich die Gesundheitsförderung in einem gemeinsam Prozess verbessern lässt – ob im Bereich Gesundheitskompetenz, Ernährung, Bewegung oder soziale Teilhabe.

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