16.3.2021 Landkreis Ostallgäu. Durch die Selbst- und Schnelltests können frühzeitig mögliche Hotspots erkannt werden. Dies eröffnet die Chance auf schnelle Gegenmaßnahmen.

Das Landratsamt Ostallgäu gibt an diesem Mittwoch und Donnerstag über die Führungsgruppe Katastrophenschutz rund 46.000 Corona-Antigen-Schnelltests für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Reha-Einrichtungen sowie Kliniken, die dem Gesundheitsamt ein entsprechendes Testkonzept vorgelegt haben, aus.

Zudem werden die Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis mit rund 9.000 Selbsttests für Personal versorgt, nachdem die erste Lieferung vom Freistaat eingetroffen ist.

„Wir haben zusammen mit dem Schulamt schnell eine Logistik aufgebaut, um die Teststrategie des Freistaates Bayern umzusetzen. Dafür mein Dank an alle Beteiligten, denn gerade für die Schulen und Kitas ist es wichtig, mit den Tests einen weiteren Schritt in Richtung Normalität zu gehen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

In Kürze auch Schnelltests in den Testzentren

Durch die Selbst- und Schnelltests können frühzeitig mögliche Hotspots erkannt werden. Dies eröffnet die Chance auf schnelle Gegenmaßnahmen und damit auch die Verhinderung einer raschen Ausbreitung des Virus, was sich in einer Verbesserung der Inzidenzwerte niederschlagen kann.

„Nachdem die Lockerungen im öffentlichen Leben, in den Schulen und Einrichtungen von Inzidenzwerten abhängig sind, müssen wir alle Möglichkeiten nutzen, um diese abzusenken und niedrig zu halten“, appelliert Zinnecker an alle Bürgerinnen und Bürger, das Testangebot zu nutzen.

„Wir werden in Kürze auch Schnelltests in unseren Testzentren anbieten, damit jedem ein kurzfristiges Testangebot zur Verfügung steht“, gibt Zinnecker einen Ausblick.