27.4.2017 Landkreis Unterallgäu. Ausgestattet mit bunten Schaufeln und Gießkannen halfen die Kinder mit, einen Baum zu pflanzen und hießen diesen mit verschiedenen Liedern in ihrem Garten willkommen: Am internationalen Tag des Baumes wurde im Kindergarten in Erkheim eine Blutbuche eingesetzt.

Bürgermeister Christian Seeberger dankte dem Landkreis für die Spende des Baumes. Der Landkreis Unterallgäu pflanzt seit 2014 an dem Gedenktag jedes Jahr in einer anderen Gemeinde einen Baum. Ziel der Aktion, die von Klimaschutzmanagerin Andrea Ruprecht und Markus Orf, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege organisiert wird, ist es, auf die Bedeutung von Bäumen für Mensch und Klima aufmerksam zu machen. Außerdem soll Kindern ein Bewusstsein für Zusammenhänge in der Natur vermittelt werden.

Stellvertretender Landrat Dr. Stephan Winter überlegte mit den Kindern, welche Funktionen Bäume in der Natur haben: Sie spenden Schatten, sind Lebensräume für Tiere und säubern die Luft. Die Kinder wussten aber auch: auch zum Klettern eignen sich Bäume hervorragend.

Anschließend hefteten die Erzieherinnen Herzen mit guten Wünschen an die Äste des Baumes. Die Kinder wünschten dem Baum, dass er gut wächst, richtig groß wird, gesund bleibt und viele Bucheckern bekommt. Die Blutbuche wird bis zu 30 Meter hoch und kann 300 Jahre alt werden. Ihren Namen hat sie von ihren rötlichen Blättern. Die große Krone lädt außerdem zum Verweilen in ihrem Schatten ein. So soll die Buche auch den Kindern in Erkheim an sonnigen Tagen Schutz bieten.

Gemeinden, die ebenfalls einen Baum pflanzen möchten, können sich ab sofort beim Landratsamt melden. Die Pflanzaktion zum Tag des Baumes ist auch dieses Jahr wieder Auftakt für das Projekt „Mehr Bäume für den Klimaschutz“. Dabei können Gemeinden bis 31. Juli kostenlos einen heimischen Laubbaum anfordern. Weitere Informationen und Bestellung bei Klimaschutzmanagerin Andrea Ruprecht unter Telefon (08261) 995-164 oder per E-Mail an klimaschutz(at)lra.unterallgaeu.de

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