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:: Allgäu Nachrichten

 

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2.3.2021. Die Stadt Kempten weist heute laut RKI eine 7-Tage-Inzidenz von 24,6 aus.

Die weiteren Inzidenz-Werte im Allgäu heute, 3.3.2021:

Landkreis Oberallgäu: 51,3 (Vortag: 49,4)

Landkreis Ostallgäu: 37,5 (Vortag: 43,2)

Landkreis Unterallgäu: 44,7 (Vortag: 36,5)

Landkreis Lindau: 65,9 (Vortag: 62,2)

Kreisfreie Stadt Kaufbeuren: 13,5 (Vortag: 9,0)

Kreisfreie Stadt Memmingen: 61,2 (Vortag: 52,2)

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3.3.2021 Telfs/Tirol. Am 2.3.2021, gegen 17:43 Uhr, erfolgte die Alarmierung der FF Telfs wegen eines Waldbrandes in 6410 Telfs im Bereich von St Veith in unwegsamen Gelände.

Die Brandbekämpfung erfolgte durch die FFW Telfs, Pfaffenhofen, Rietz und Zirl mit 14 Fahrzeugen und 97 Mann, sowie der „Libelle Tirol“.

Der Brand konnte gegen 19:30 Uhr gelöscht werden.

Betroffen war eine Waldfläche von ca. 800m². Personen kamen durch den Brand nicht zu Schaden.

Die Brandursache ist unbekannt und dürfte auf die derzeit herrschende Trockenheit in Verbindung mit einer unbekannten Zündquelle am exponierten Südhang zurückzuführen sein.

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EuroMillionen – Keine „5 plus 2“, nächsten Freitag geht es um 30,0 Mio. Euro

3.3.2021. Bei der Euromillionen Ziehung vom Dienstag, 2. März 2021, wurden folgende Gewinnzahlen gezogen:

02, 19, 24, 26, 49 Sternenkreis: 6, 7

ÖsterreichBonus Quittungsnummer: 6592293357

Es gibt keinen Europot-Gewinner („5 plus 2 Richtige“). Bei der nächsten Ziehung am kommenden Freitag werden im Europot 30,0 Millionen Euro erwartet.

Die Gewinnermittlung brachte folgendes Ergebnis:

0 mal 5 + 2 im Europot 17.000.000,00 Euro.

2 mal 5 + 1 zu je 296.930,70 Euro.

5 mal 5 + 0 zu je 27.759,00 Euro.

30 mal 4 + 2 zu je 1.441,00 Euro.

712 mal 4 + 1 zu je 111,80 Euro.

1.537 mal 3 + 2 zu je 54,70 Euro.

1.470 mal 4 + 0 zu je 40,20 Euro.

21.358 mal 2 + 2 zu je 13,80 Euro.

33.011 mal 3 + 1 zu je 9,90 Euro.

64.927 mal 3 + 0 zu je 9,40 Euro.

114.577 mal 1 + 2 zu je 6,40 Euro.

471.779 mal 2 + 1 zu je 4,90 Euro.

928.312 mal 2 + 0 zu je 4,00 Euro.

(Alle Angaben ohne Gewähr!)

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Donnerstag, 4. März 2021

Das Wetter im Allgäu morgen:

Das Wetter im Allgäu morgen, Donnerstag, 4. März 2021:

Tags:
Bewölkt
Max.-Temperatur: 13 °C
Wind: 2 m/s aus WSW
Nachts:
Regenschauer
Tiefsttemperatur: 2 °C
Wind: 2 m/s aus WSW

Zum 7 Tage Allgäu Wetter

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Donnerstag, 4. März 2021

Das Tirol Wetter morgen:

Das Wetter in Tirol morgen, Donnerstag, 4. März 2021:
Tags:
Heiter
Max.-Temperatur: 18 °C
Wind: 1 m/s aus NO
Nachts:
Zeitweise wolkig
Tiefsttemperatur: 4 °C
Wind: 0 m/s aus OSO

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Österreich Ergebnisse der EuroMillionen Ziehung vom Dienstag, 2.3.2021

2.3.2021. Bei der Ziehung von EuroMillionen am Dienstag, 2. März 2021, wurden folgende Gewinnzahlen gezogen:

02, 19, 24, 26, 49 Sternenkreis: 6, 7

(Alle Angaben ohne Gewähr!)

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Samstag, 6. März 2021

2.3.2021 Kempten im Allgäu. Das Kempten-Museum startet ein Kunstprojekt zum Mitmachen: „CityX ─ Ich, Kempten“. Gemeinsam mit der Stuttgarter Künstlerin Doris Graf ruft das Kempten-Museum alle Menschen der Stadt dazu auf, den Stift in die Hand zu nehmen und ihr persönliches Bild von Kempten zu zeichnen.

Aus den zentralen Aussagen der gesammelten Zeichnungen entwickelt die Künstlerin Doris Graf Piktogramme. Eine Sonderausstellung im Jahr 2022 wird diese im Kempten-Museum zeigen.

Zeichnerisches Können spielt dabei keine Rolle – jede und jeder malt so, wie es möglich ist. Was interessiert, ist der ganz persönliche Blick auf die Stadt: Was gefällt an Kempten? Was stört? Wie wird die Stadt aktuell wahrgenommen? Was ist „typisch Kempten“?

Alle Zeichnungen werden im Kulturamt gesammelt und – anonym – im Herbst im Marstall ausgestellt. Im Idealfall zeigen dann hunderte von Zeichnungen, wie die Kemptenerinnen und Kemptener ihre Stadt sehen, was sie freut, ärgert oder was ihnen eventuell fehlt.

Im nächsten Schritt stellt die Künstlerin Doris Graf auf Basis dieser Zeichnungen fest, was die meistgenannten, prägnantesten Themen sind. Zu diesen erstellt sie großformatige, an Piktogramme erinnernde Bilder. Ziel ist es, in Kooperation mit den Kemptenerinnen und Kemptenern ein Stadtbild zu erstellen, das aus piktografischen Bildern besteht, die 2022 im Kempten-Museum ausgestellt werden.

Seit bald einem Jahrzehnt ist Doris Graf mit „CityX“ zu Gast in aller Welt. In zwölf Städten, von Stuttgart über Istanbul bis Rio de Janeiro hat die quirlige Künstlerin mit ihrem Mitmach-Projekt mittlerweile Station gemacht.

So entsteht für jede Stadt ein ganz spezielles Stadtbild in Form von Piktogrammen, die auf den Zeichnungen von Bürgerinnen und Bürgern beruhen. Jetzt wird das partizipative Kunstprojekt „CityX“ in Kempten durchgeführt.

Alles rund um das Projekt „CityX“ und wie man an der Aktion mitmachen kann, erfahrt Ihr auf der Homepage des Kempten-Museums: www.kempten-museum.de/CityX

Auftakt-Workshop mit der Künstlerin Doris Graf am 6. März 2021

Wer nicht allein für sich zeichnen möchte, hat in einem von zwei Online-Workshops „CityX – Ich, Kempten“ am Samstag, 6. März 2021 die Gelegenheit, mit persönlicher Anleitung durch die Künstlerin Doris Graf loszulegen.

Der erste Workshop für Familien (Kinder ab 7 Jahren) findet am 6. März 2021 von 10 bis 11 Uhr statt. Der zweite Workshop richtet sich eher an Jugendliche und Erwachsene und wird von 14 bis 15 Uhr angeboten.

Anmeldung bitte bis spätestens Freitag, den 5. März 2021, 12 Uhr unter der Telefonnummer 0831/2525-7777 oder per E-Mail an museen@kempten.de.

Für die Teilnahme wird einen PC oder Laptop mit Mikrofon und Kamera (extern oder eingebaut) und eine stabile Internetverbindung benötigt.

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Österreich Ziehung Lucky Day und Zahlenlotto von Dienstag, 2.3.2021

2.3.2021. Heute gab es folgende Ziehungen:

Lucky Day – Bei der Ziehung am Dienstag, 2.3.2021, wurde folgende Losnummer gezogen:

03-11-25 (TT-MM-JJ) Hufeisen

Zahlenlotto 1-90 – Bei der Ziehung am Dienstag, 2.3.2021, wurden folgende fünf Nummern gezogen:

70 47 19 52 24

(Alle Angaben ohne Gewähr!)

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2.3.2021 Lindau (Bodensee). „Auch im Sommer 2021 wird uns Corona vor schwierige Aufgaben stellen“, warnt Lindaus Oberbürgermeisterin Claudia Alfons. Dies heiße: „Wir müssen uns auf einen möglichen Besucheransturm auf der Insel vorbereiten und genau hinschauen, welche Veranstaltungen und Angebote möglich sind.“

Die Vorsitzenden und Geschäftsführer der Kinderfestausschüsse haben bereits auf das Infektionsgeschehen reagiert und das Kinderfest für das Jahr 2021 abgesagt.

„Die Entscheidung ist niemand leichtgefallen“, sagt Birgit Russ, bei der Stadt Lindau verantwortlich für das Kinderfest. Allerdings fiel sie in einer Videokonferenz einstimmig.

„Zum jetzigen Zeitpunkt kann man zwar noch nicht sagen, wie sich das Infektionsgeschehen rund um das Coronavirus entwickeln wird. Was wir jedeoch jetzt schon wissen, dass wir keinen Festumzug mit Festakt auf der Insel und vor dem Alten Rathaus in gewohnter Form stattfinden lassen können. Wir haben hier gut 1.800 Kinder, Lehrer, Musiker auf dem Platz. Dazu kommen die Zuschauer in den Straßen und Gassen sowie die Gäste auf der Treppe. Unser gesunder Menschenverstand sagt uns, dass wir das nicht so durchführen können“, begründet sie die Entscheidung der ehrenamtlich Verantwortlichen.

„Wir müssten nun mit der Planung beginnen, daher haben wir uns auch schon für diesen frühen Termin der Absage entschieden, um keine Arbeitskraft der vielen Ehrenamtlichen zu verschwenden oder unnötig finanzielle Mittel zu binden“, so Russ weiter. Zumal sich in allen bislang bekannten Öffnungszenarien nirgendwo abzeichne, dass eine Veranstaltung in dieser Größenordnung mit so vielen Menschen möglich sein könnte.

Da das Kinderfest fest mit Tradition verwurzelt sei, waren sich die Geschäftsführer und Vorsitzenden auch einig, dass sie keine „Light“-Version anbieten wollten, um so durch das Hintertürchen doch eine Art Fest zu veranstalten. „Nichtsdestotrotz wird es für die Kinder auch in diesem Jahr wieder eine Butschelle geben. Wie, wo, was genau, das planen wir noch“, so Alfons und Russ unisono.

Für die Oberbürgermeisterin ist die Absage doppelt bitter. „Ich hatte natürlich gehofft, in diesem Jahr erstmals das Kinderfest mit allen Lindauerinnen und Lindauern, vor allem mit den Kindern ganz traditionell feiern zu dürfen.“

Stadt kann nur unterstützen

Statt zu feiern, geht es jetzt verstärkt ans Arbeiten. Denn auch für die kommende Urlaubssaison scheint es wahrscheinlich, dass der Trend zum Inlandsurlaub bleibt und Lindau sich ungebrochener Beliebtheit bei Ausflüglern und Urlaubern erfreut.

„Ich habe deshalb eine ständige Corona-Vernetzungsgruppe initiiert. Sie soll vor allem der Kommunikation und Abstimmung dienen“, so Alfons. Verantwortlich für den Gesundheitsschutz ist in Lindau das Landratsamt. Die Stadt kann also nur unterstützend tätig werden.

Zu den Schutzmaßnahmen werden auch das Kulturamt und das Gartenschauteam beitragen. So werden im Kunstmuseum am Bahnhof stets nur eine beschränkte Anzahl Besucherinnen und Besucher die Werke von Marc Chagall bewundern können.

„Wir werden dies über das Ticketsystem steuern. Dabei sind wir natürlich immer in engem Kontakt mit den Gesundheitsbehörden“, sagt Kulturamtsleiter Alexander Warmbrunn. Zudem habe er rechtzeitig in ein Lüftungssystem investiert, sodass der Ausstellungsbesuch, vermutlich mit Masken, möglich sei.

Die Veranstaltungen auf der Gartenschau werden ebenfalls an die veränderte Situation angepasst, wie Geschäftsführerin Claudia Knoll erläutert:

„Wir stellen uns darauf ein, dass wir nur eine begrenzte Zahl an Besuchern auf das Gelände lassen dürfen – da brauchen wir technische Systeme, die den Besuchern sagen, wann das Gelände für sie wieder bereit ist.“

Sie verweist darauf, dass in vergangenem Jahr die Gartenschau in Kamp-Lintfort stattgefunden hat. „Bei uns findet alles unter freiem Himmel statt. Aber natürlich müssen wir darauf achten, dass Abstände eingehalten werden, eventuell führen wir die Besucher mit einem Einbahnsystem durch die Ausstellung.“

Veranstaltungen auf der Gartenschau eingeschränkt

Zudem wird es keine Veranstaltungen mit Reihenbestuhlung vor der Bühne geben. Dafür bekommen regionale Künstler eine Auftrittsmöglichkeit. Sie werden in kurzen Sequenzen dabei sein, sodass Besucher sich nicht längere Zeit an einem Ort aufhalten.

Der Bühnenstandort wird nicht so präsent sein, wie ursprünglich geplant. Stattdessen sollen andere Orte auf dem Gelände, wie die Schanzen, genutzt werden, damit sich die Veranstaltungen im Gelände verteilen.

„Von Vorteil ist sicher auch, dass in Kamp-Lintfort bereits Erfahrungen unter Corona-Bedingungen gesammelt wurden“, so Knoll, die klarstellt:

„Selbstverständlich geht die Gesundheit der Besucher und aller Beteiligten vor. Wir werden deshalb die Obergrenzen sicher nicht komplett ausschöpfen.“

In der Stadtratssitzung Ende März soll es dazu weitere Informationen geben.

Alfons mahnt zu Vernunft

Alfons mahnt zur Vorsicht und will von Tag zu Tag sehen, „was möglich ist“. Die Oberbürgermeisterin gibt zu, dass in ihrer Brust zwei Herzen schlagen.

„Natürlich sehnen wir uns alle nach einem unbeschwerten und geselligen Sommer; auch ich möchte am liebsten alle unsere schönen Feste feiern. Aber wir wollen keinesfalls zum Corona-Hotspot werden. Daher müssen wir uns diesen Sommer von Vernunft und Selbstbeherrschung leiten lassen.“

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2.3.2021 Memmingen. In vier Jahren jährt sich die Zusammenkunft der oberschwäbischen Bauern in der Memminger Kramerzunftstube zum 500. Mal.

Am 6. und 7. März 1525 hielten hier die aufständischen Bauern ihre erste Tagsatzung und berieten, beeinflusst von dem Prediger Dr. Christoph Schappeler und dem Laienprediger Sebastian Lotzer ihre Bundesordnung. An diesem März Wochenende sind seit dieser Zusammenkunft genau 496 Jahre vergangen.

Das Stadtarchiv Memmingen nimmt dies zum Anlass, die seit Jahrzehnten sehr zahlreich erschienenen Forschungsarbeiten zur Geschichte von Bauernunruhen und Bauernkriegen neu zu erschließen und wichtige Quellen zu den Ereignissen von 1525 in digitaler Form zu präsentieren.

Bislang unentdeckt geblieben ist eine Fotografie von Hans Bischoff in einer Serie „kunstgewerblicher Aufnahmen“. Die Aufnahme aus dem Jahr 1866 zeigt die einstige Eingangstür zur Kramerzunftstube. Mit diesen aufwändigen (neu-)gotischen Schnitzereien war der gesamte Saal verziert.

Die Wandvertäfelung und die Tür gingen verloren, die Decke wurde jedoch bei der Renovierung im Jahr 2003 durch die Kreishandwerkerschaft wieder freigelegt.

Eine weitere Fotografie hat das Stadtarchiv vor wenigen Tagen geschenkt bekommen: Sie zeigt die Fassade der Kramerzunft zu Beginn der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. Die auffällige Tür in der Mitte des Erdgeschosses ist heute noch zu sehen, Fassade und Ladengeschäfte haben sich jedoch sehr verändert.

Die beiden Bilder finden sich nun mit zahlreichen weiteren Aufnahmen auf der Webseite der „Stadt der Freiheitsrechte“ im Abschnitt „Historischer Schauplatz“.

Die Fassade des Gebäudes der Kramerzunft in den 1920er Jahren. (Bild: Stadtarchiv Memmingen)

Zusätzlich hierzu sind auf den Seiten des Stadtarchivs Webseiten mit historischen und quellenkundlichen Informationen eingepflegt worden, darunter die Büchersammlung von Prof. Peter Blickle und schriftliche Dokumente zu den Ereignissen in Memmingen und Umgebung – vom Memminger Religionsgespräch über Zwölf Bauernartikel und Bauernversammlung bis zum Bauernkrieg.

„Das Stadtarchiv Memmingen will mit diesen digitalen Angeboten eine breite Öffentlichkeit mit den Themen von 1525 bekannt machen, die bis in die Gegenwart von hoher Relevanz für ein geregeltes gesellschaftliches Zusammenleben sind“, sagt der Leiter des Memminger Stadtarchivs Christoph Engelhard.

Die Informationen werden aber auch den Einrichtungen in Schwaben, Vorarlberg, Franken oder Thüringen von Nutzen sein, die in den nächsten Monaten und Jahren historische Ausstellungen und Tagungen zur Thematik „Bauernkrieg“ vorbereiten, Drehbücher für Filme oder Theaterstücke schreiben, Denkmäler sanieren oder Veranstaltungen zum Gedenkjahr organisieren.

Die Tür der Zunftstube im Jahr 1866. (Bild: Stadtarchiv Memmingen)